Unterstützenswerte Kampagne der Südkurve Jena

Hallo Borussen,

wir möchten euch auf eine unterstützenswerte Kampagne der Südkurve Jena aufmerksam machen.

Im Zuge des Neubau des traditionsreichen Ernst-Abbe-Sporfeldes soll die Südkurve Jena zukünftig auf Forderung der Sicherheitsorgane in die Nordkurve des Stadions umziehen.

Die Südseite soll ausnahmslos den Gästefans überlassen werden. Dabei wird keinerlei Rücksicht auf Traditionen und gewachsene Strukturen der Fans gelegt. Natürlich ist die Südkurve mit diesen Forderungen alles andere als einverstanden. Dafür wurde ein eigenes „Nordkurve-Gästeblock-Konzept“ bei den relevanten Entscheidungs- und Interessenträgern vorgelegt.

Dieses zeigt, dass es durchaus, unter Einhaltung sicherheitsrelevanter Aspekte, andere Optionen im Sinne der Fans gibt.
Leider reicht das nicht! Da bauliche Veränderungen nötig sind, um alle Sicherheitsforderungen einzuhalten, wird der Stadionumbau teurer. Hierfür wurde eine Crowdfunding Kampagne ins Leben gerufen, um Geld zu sammeln.

Weitere Infos und ein sehenwertes Video findet ihr auf der Kampagnen Seite: http://crowdfanding.de/

Die Vorgänge in Jena zeigen welches Ausmaß vorgeschobene sicherheitsrelevante Forderungen der verschiedenen Behörden heute haben. Wir Fußballfans müssen in diesen Dingen, die uns letzlich ALLE betreffen, solidarisch sein.

Also Borussen, wenn ihr in der Sommerpause ein paar Euro über habt, sind diese hierfür gut angelegt!

Fanbündnis und Fanabteilung kritisieren Montagsspiele

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Am gestrigen Dienstag, 22.03.2016, gab die DFL bekannt, die Bundesliga-Begegnung zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfB Stuttgart auf Montag, 02. Mai, anzusetzen und die Zweitliga-Begegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem SV Sandhausen auf 18.30 Uhr vorzuziehen. Wir empfinden dieses Vorgehen als einen Angriff auf die Interessen aller Fußballfans.

„Durch die Verschiebung einer Partie der Fußball Bundesliga auf einen Montagabend wurde eine klare Grenze überschritten. Dieses Verhalten können wir nicht unkommentiert hinnehmen“, so Tobias Westerfellhaus von der BVB Fan – und Förderabteilung stellvertretend für die Unterzeichner. „Für Arbeitnehmer, Schüler oder Studenten ist der Besuch einer Auswärtsbegegnung ihrer Mannschaft an einem Montag nicht mehr zu realisieren, da nicht nur der Montag, sondern auch der darauffolgende Dienstag als Arbeitstag ausschiede. Besonders bei einer Entfernung von über 600 Kilometern zwischen den Städten beider Vereine, wie dies bei der von der DFL ausgewählten Begegnung der Fall ist, werden viele Fans am Besuch des Spiels gehindert. Eine solche Politik der DFL ist inakzeptabel“, beschwert sich Jan-Henrik Gruszecki vom Bündnis Südtribüne Dortmund.

Verschärft wird die aktuelle Ansetzungspolitik der DFL durch die absolute Planungsunsicherheit, mit der Fans durch den Ligaverband konfrontiert werden. Die DFL bestätigt auf ihrer Homepage, dass die Ansetzungen an das Abschneiden sowohl des VfL Wolfsburg, als auch Borussia Dortmunds, in den internationalen Wettbewerben gekoppelt seien. Bei beiderseitigem Erreichen der nächsten Runde in Champions- und Europa League sei ein Tausch der Begegnung am Montagabend denkbar, sodass sich die Partie in Bremen wieder auf den Samstag und das Spiel in Dortmund auf besagten Montag verschöbe. Dies bedeutet, dass die Fans von Werder Bremen, dem VfB Stuttgart, Borussia Dortmund und des VfL Wolfsburg bis zur Beendigung der Viertelfinalbegegnungen in Europa- und Champions League nicht wissen, wann die Spiele ihrer Mannschaften stattfinden.

Der Organisation einer Bus- oder Zuganreise, der Planung von Urlaubstagen und dem rechtzeitigen Ticketerwerb wird somit durch die DFL ein Riegel vorgeschoben. „Dieser Rückschritt in der Arbeit für fangerechte Anstoßzeiten und gegen den Ausverkauf des Samstags als Kernspieltag zeigen uns erneut, dass die Interessen der Fans nicht ernst genommen werden. Durch Vorstöße wie diesen ruiniert die DFL jahrelange Arbeit von Fans und gibt Hardlinern auf beiden Seiten weitere Argumente gegen den gemeinsamen Dialog. Aus unserer Sicht ist dieser Weg der Konfrontation der falsche und der erneute Schlag gegen Fußballfans, welche ohne Lobby auf sich alleine gestellt für ihre Rechte kämpfen müssen, bereitet uns große Sorgen“, sagt Jakob Scholz, Vertreter der BVB Fan – und Förderabteilung.

Diese fanfeindlichen Entscheidungen seitens des Ligaverbandes stellen einen Affront dar, der nicht nur den Institutionen des deutschen Fußballs, sondern auch den Vertretungen der Polizei geschuldet ist. Durch populistische und fanfeindliche Agitation üben die Gewerkschaften der Polizei Druck auf Vereine und Verbände aus, dem die DFL bereits seit Bekanntgabe des 10-Punkte-Plans nachzugeben scheint. „Nach dem Scheitern des Dialogs mit dem DFB in der AG Fanbelange hatten wir auf die DFL als neuen Vermittler gesetzt. Diese Erwartungen wurden durch den Ligaverband nun ganz klar enttäuscht. Besonders im Hinblick auf den anstehenden Fankongress am kommenden Samstag erscheint die Bekanntgabe der Einführung von Montagsspielen als eine eindeutige Torpedierung der Faninteressen und des Dialogs“, so Westerfellhaus weiter.

Wir fordern alle Fußballfans auf, sich uns in der Kritik an fanunfreundlichen Anstoßzeiten und anderen repressiven Maßnahmen seitens der Verbände, der Politik und der Polizei anzuschließen.

Weitere Infos zu stattfindenden Aktionen folgen in Kürze.

Away-Sups Werdohl
Black Stars Werl
Blind Date
Britannia Dortmund
BVB Fan- und Förderabteilung
BVB Fanclub Ahaus e.V.
BVB Fanclub AK 87
BVB Fanclub Black Lions Unna
BVB Fanclub Coesfeld e.V
BVB Fanclub „Die Gefolgschaft“
BVB Fanclub Dortmund-Süd 1988
BVB Fanclub Eggeland-Dringenberg
BVB Fanclub GIB MICH DIE KIRSCHE
BVB Fanclub Harzer Borussen
BVB Fanclub International e.V.
BVB Fanclub L.A. e.V.
BVB Fanclub „No Limits“ Neheim
BVB Fanclub Selm e.V.
BVB Fanclub Stadtlohn e.V
BVB Fanclub Unser ganzes Leben nur der BVB
BVB Supporters Lennetal
BVB-Fanclub Meschede 1991
Companeros-Dortmund
DEAF Fanclub
Der Treue Süden 1998
Der Köstlichste (BVB-Fanclub Görlitz)
Desperados Dortmund
Dortmund Eagles Supporters Club
Edinburgh Borussen
Eichsfeld Borussen
Goldener Oktober Unna
Grenzgänger Borussen 09 e.V.
Haarstrang-Heroes Effeln
Haselünner Borussen 09
Hegels Dortmund
Heinrich Czerkus BVB Fanclub
Herzblut Schwarzgelb e.V.
Howitown
Jubos Dortmund 2005
Kamener Jungs
Kultclub Dortmund
Legati Tremoniae
Legio Tremonia
Los Borussos 2012
Mainborussen Aschaffenburg 09
Motivierte Lüner
Oelder Borussen 09
Pöhler 09
Reisegruppe Elend
Revierborussen
Rhein-Main-Borussen
Rising Sunz
Schwarz-Gelber Niederrhein e.V.
Schwarzgelbe Revier-Borussen
Schwatzgelb.de
Sektion Thurgau
Sektor 93
Supporters Mömlingen
Supporters Münster
Südtribüne Dortmund
THE UNITY
Totale Offensive BVB 09
Treue 09er Beckum e.V.
Treue 13
Wartburgborussen
Wittener Wölfe
Zorbas Club Germany

Sonderzug zum Pokal-Halbfinale nach Berlin

Hallo Borussen!

Zum Pokal-Halbfinale am 20.04. bei Hertha BSC wird abermals ein
SÜDTRIBÜNE DORTMUND-Sonderzug rollen.

Kosten: ca. 40,- € p. P.
Abfahrtszeit: ca. 12:00 Uhr ab Dortmund Hbf
(Zwischenhalte in Hamm und in Bielefeld)

Bitte bei der Anmeldung die kompletten Vor- und Nachnamen aller
Mitfahrer angeben!

Rückfragen sowie verbindliche Anmeldungen nehmen wir unter
sonderzug@suedtribuene-dortmund.de entgegen.

SÜDTRIBÜNE DORTMUND

BVB Fans protestieren beim Pokalspiel in Stuttgart

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Hallo BVB Fans,

In der übernächsten Woche steht das Auswärtsspiel im Pokal beim VfB Stuttgart auf dem Programm. Was für uns nach einer strapaziösen Auswärtsfahrt unter Woche klingt, scheint für den gastgebenden Verein einmal mehr die Gelegenheit zu sein, die chronisch klamme Vereinskasse aufzubessern. Trotz der massiven Proteste der BVB Fans, die in der vergangenen Saison sogar in einem Boykott von großen Teilen der aktiven Fanszene gipfelte, ruft der VfB einmal mehr Eintrittspreise jenseits von Gut und Böse auf. 19,50 für den Stehplatz und mindestens 38,50 für den günstigsten Sitzplatz – jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren – werden für uns BVB-Fans fällig, als Belohnung für schlappe 400 km Anreise an einem Dienstag und geopferte Überstunden und Urlaubstage. Ein herber Schlag ins Gesicht für jeden von uns, der seine Mannschaft in diesem wichtigen Spiel zur Seite stehen möchte und ein weiterer Beleg dafür, dass der VfB Stuttgart kein Interesse an einer sozial verträglichen Preisgestaltung zu haben scheint. Der gleiche VfB Stuttgart wohlgemerkt, der große Mühe hatte, selbst in europäischen Wettbewerben sein Stadion unter Woche mit einer fünfstelligen Zuschauerzahl zu füllen. Dieser VfB argumentiert nun unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten und zockt nicht nur die Gästefans sondern auch die treuen Stammzuschauer ab. Ein Skandal, gegen den wir uns zur Wehr setzen müssen:

Es ist wieder an der Zeit ein weiteres Ausrufezeichen gegen die Preisspirale zu setzen. Wir zeigen den Vereinen, wie der Fußball aussehen wird, wenn die Zusammensetzung des Stadionpublikums nur nach dem Portemonnaie bestimmt wird. Deswegen rufen wir dazu auf, die ersten 20 Minuten des Spiels zu boykottieren!

Schließt Euch an und verbringt die ersten 20 Minuten mit uns unter der Tribüne. Gemeinsam werden wir den Verantwortlichen, den Funktionären und den TV-Zuschauern demonstrieren, wie trist und langweilig der Fußball sein wird, wenn der bunte, lautstarke und kreative Anhang aus dem Stadion gedrängt wird. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Fußball auch für kommende Generationen bezahlbar sein wird. Nur so können wir alle dafür sorgen, dass der Fußball seine Faszination nicht verliert!

Fußball als Volkssport erhalten!

Hamburg, Wolfsburg, Hertha, Hoffenheim –
steter Tropfen höhlt den Stein.
Wann sieht man’s auch in Stuttgart ein?

Hier geht’s zur offiziellen Pressemitteilung: Stuttgart16PM

Kein Zwanni – Fussball muss bezahlbar sein!

PAOK EL | Stellungnahme des Fan-Projekt Dortmund e.V.

+++ Stellungnahme des Fan-Projekt Dortmund e.V. zu den Ereignissen nach dem Euro-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und PAOK Thessaloniki +++

An dieser Stelle möchten wir, das Fan-Projekt Dortmund e.V., berichten, wie wir aus unserer Sicht die Geschehnisse am Donnerstagabend beobachten konnten und wahrnahmen.

Als erstes möchten wir betonen, dass es, nach unserem Kenntnisstand, bestimmt auch bedingt durch ein hohes Aufgebot von Polizeikräften, im Vorfeld der Partie in der Vorspielphase, während der Partie und bis zu einem gewissen Punkt in der Abmarschphase zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen ist. Die Einsatzplanung seitens der Polizei bezüglich der strikten Fantrennung mit dem zentralen Treffpunkt für die PAOK-Fans im Hoesch-Park, sowie die polizeilich gesteuerten An- und Abreisewege, betrachten wir unter den gegebenen Umständen als eine polizeitaktisch gelungene Maßnahme. Diese Maßnahme war sinnvoll, in Anbetracht der sonst so oft extrem schwierigen PAOK Thessaloniki Fanszene, welche in Griechenland als eine der gewaltbereitesten gilt. Daher sehen wir in diesem Konzept auch zukünftig eine Möglichkeit, eine Fantrennung bei derartigen überaus brisanten Begegnungen im Europapokal zu gewährleisten. Sowohl die Fans von PAOK Thessaloniki als auch die von Borussia Dortmund trugen an diesem Tag ihren Teil zu dieser friedfertigen Atmosphäre bei.

Die Dortmunder Ultragruppen und eine Reihe verschiedener Fanclubs trafen sich bereits um 15:00 Uhr vor dem Spiel in unseren Räumlichkeiten in der Dudenstraße. Diese Entscheidung wurde gemeinschaftlich im Vorfeld getroffen, um möglichen Konfliktsituationen aus dem Weg zu gehen (z.B. ein Aufeinandertreffen mit der gegnerischen Fanszene).

In der Rolle als unabhängige sozialpädagogische Fanarbeiter und als Vermittler zwischen den im Fußball beteiligten Protagonisten, begleiteten wir mit drei Mitarbeitern wie üblich auch am Donnerstagabend die Abmarschphase der Dortmunder Fanszene aus dem Stadion. Nach einem von der Polizei begleiteten Fußmarsch ohne Zwischenfälle zum Westentor betraten die Fußballfans die dortige U-Bahn-Haltestelle und am Bahnsteig die Stadtbahn. Die Bahn war aufgrund der größeren Anzahl von Fußballfans und Teilen der Polizeibeamten, die ebenfalls die Bahn bestiegen, sehr schnell gut gefüllt. Die Fans, die sich in der Bahn befanden, hielten mit einer kleinen noch auf dem Bahnsteig stehenden Gruppe Rücksprache, dass man in der Bahn entsprechend weiter zusammenrückt, so dass alle Fans mitfahren können. Dieses Vorhaben wurde jedoch von der Polizei unterbunden, indem sie den weiteren Zustieg verhinderte. Die entsprechenden polizeilichen Ansagen erfolgten in einer sehr aggressiven und überheblichen Weise und die Beamten stießen die einsteigenden Fans wieder auf den Bahnsteig, was wir von unserer Position am Bahnsteig im vorderen Bereich der Bahn gut beobachten konnten.
Jetzt war es den Fans nicht mehr möglich als Gruppe auf die herkömmliche und an dieser Stelle auch einfachste Weise den Heimweg anzutreten.

Nach nun sehr hitzigen Diskussionen zwischen Polizei und Fans, entschlossen sich diese nach einer gut hörbaren Absprache die Bahn wieder zu verlassen. Wie bei größeren Personengruppen auf engem Raum oft zu beobachten, geschah dies unter einem leichten Gedrängel. Das betraf somit auch die Polizeibeamten die im hinteren Teil der Bahn standen. Die polizeiliche Begleitung von diesem Punkt aus IN der Bahn verwunderte uns ohnehin, da das bisher in der laufenden Saison (auch beim Derby) nicht die übliche Praxis war.

Dass Polizeibeamte durch Schläge und Tritte in diesem Moment oder auch schon vorher aus der Bahn gedrängt wurden, haben wir nicht gesehen. Im hinteren Bereich der Bahn nahmen wir aber ein stärkeres Gedrängel zwischen den Fans und den Polizeikräften wahr. Dabei sahen wir, wie Polizeibeamte vereinzelt Fans über den Bahnsteig stießen. Nun war die Stimmung gekippt. Es entstand eine hektische, laute, aggressive und sehr unübersichtliche Situation, bei der nun Teile der Fans versuchten die Polizeikräfte anzugehen. Die Versuche richteten sich in erster Linie gegen einen Polizeibeamten, der unentwegt per Handzeichen und mit gezogenem Schlagstock die Fans aufforderte zu ihm zu kommen. Direkt hinter ihm musste ein weiterer Polizeibeamter von einem Kollegen unter massiver körperlicher Einwirkung zurückgehalten werden. Einer unser Mitarbeiter stellte sich daraufhin zwischen beide Lager und versuchte lautstark die Situation in beide Richtungen zu beruhigen. Die Fans strömten nun, teils mit Vermummung, wieder die Treppen der U-Bahn Haltestelle nach oben. Nachdem die Haltestelle verlassen wurde, zogen die Fans mit polizeilicher Begleitung Richtung Kampstraße. Auf der Kampstraße kam es nach wenigen Metern zu Rennereien seitens der Fans, worauf die Polizei versuchte die Ausreißenden wieder einzufangen und kesselte die restliche Gruppe ein. Wir versuchten innerhalb dieser Festsetzung, gemäß unseres Auftrags und in Absprache mit dem Einsatzleiter Fußball, zwischen den Fans und der Polizei zu vermitteln. Im Zuge dieser Tätigkeit führten wir viele sachliche, differenzierende, respektvolle und kooperative Gespräche. Andererseits waren auch viele Gespräche von einem respektlosen, herablassenden, bis hin zur Verachtung erscheinenden Umgang geprägt. Wir begleiteten die Maßnahmen bis zum Abschluss.

Sollte es zu den im Raum stehenden gewalttätigen Strafhandlungen gekommen sein, verurteilen wir diese entschieden. Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir jegliche Form von Gewalt ablehnen.

Nicht entschuldigend, aber darauf verweisend möchten wir betonen, dass diese möglichen Strafhandlungen eine Reaktion auf unnötige und zu einem kleinen Teil auch nicht hinnehmbare Handlungen seitens der Polizeikräfte in der U-Bahn Haltestelle waren. Wir wünschen uns an dieser Stelle eine umfassende, aber auch differenzierte und in alle Richtungen ermittelnde Aufarbeitung der Vorkommnisse.

Weiter lehnen wir eine Pauschalisierung junger Fußballfans als allgemein kriminell Handelnde mit Nachdruck ab. Sowohl nach unserem Verständnis, als auch nach hiesigem demokratischen Recht, darf es weder eine Vorverurteilung geben, noch darf diese direkt auf die gesamte Gruppe angewandt werden.

Abschließend lautet unsere Einschätzung, dass ein vernünftiger Austausch zwischen Polizei und Fans die gesamte Eskalation am Donnerstagabend vermieden hätte. Unsere Arbeit beinhaltet auch den Abbau extremer Haltungen, zu dem auch das Feindbild Polizei gehört. Ereignisse wie diese werden aber das sowieso schon angespannte Verhältnis zwischen Fans und Polizei weiter belasten.

Die Darstellungen, dass einer unsere Mitarbeiter vor dem Spiel, bei einem kurzen Zusammenstoß zwischen Fans und Polizei, einen Faustschlag eines Polizisten ins Gesicht bekommen hat, bestätigen wir.

Fan-Projekt Dortmund e.V.
Dortmund, 13.12.2015

Südtribüne Dortmund Kino-, Geschichts- und Kneipenabend

Hallo zusammen,

wir besuchen als Südtribüne Dortmund am 18.12. im „Roxy“ (Münsterstraße 95, 44145 Dortmund) gemeinsam den Film „Am Borsigplatz geboren“ – anschließend wird BVB-Historiker Gerd Kolbe noch einiges aus der BVB-Geschichte – insbesondere zu August Lenz – erzählen.

Beginn: 19:00 Uhr.

Preis: 5,- Euro. (250 Plätze gibt es)

Die Eintrittskarten könnt ihr am Donnerstag und am Sonntag am Büdchen kaufen.

Überschüsse gehen natürlich in die Südtribünen-Kasse.

Danach wollen wir den Abend noch in ner Kneipe ausklingen lassen, angedacht ist „Zum alten Schloss“, direkt an der Bahnstation „Brunnenstraße“. Da gibt es billiges Dortmunder Bier, Billard, Jukebox, Platz und kultige Freaks am Tresen.

Hände weg vom Gästekontingent

Unter diesem Namen schwirrt momentan eine Petition durch das Internet, die sich auf einen Vorschlag von Nordrhein Westfalens Innenminister Ralf Jäger bezieht. Dieser möchte im Rahmen der Innenministerkonferenz anregen, das Kartenkontingent von derzeit 10% auf 5% länderübergreifend zu reduzieren. Jäger verspricht sich davon eine Entlastung der Polizei. Dass die sich allerdings gegen die Reduzierung der Gästekarten ausgesprochen hat, scheint ihn nicht zu interessieren. Auch vor der Tatsache, dass in jüngster Vergangenheit bei ähnlichen Maßnahmen, der Arbeitsaufwand der Polizei tendenziell größer war, aufgrund von Protestaktionen, verschließt Herr Jäger die Augen. Vielmehr schlägt die aktuelle Forderung in eine ähnlich hohle Kerbe wie die Forderung der Abschaffung von Stehplätzen oder der Versuch Straftaten durch Materialverbote zu reduzieren.

HIER EINTRAGEN

Nehmt euch bitte 5 Minuten Zeit und zeigt Herrn Jäger und dem Rest der Innenministerkonferenz, dass ihre Forderungen vollkommen abwegig sind und tragt so dazu bei die Fankultur wie wir sie kennen zu schützen.